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Keine Schonfrist für neue Wissenschaftsministerin
26.01.10 | Junge Generation fordert umgehend Maßnahmen an österreichischen Universitäten


„Wir brauchen keine neuen Gesichter, sondern neue Wege in der österreichischen Hochschulpolitik!“, bringt Philip Rafalt, Landesvorsitzender der Jungen Generation in der SPÖ OÖ, die Forderungen der Jungen auf den Punkt. „Warum soll eine aus dem ÖAAB kommende neue Wissenschaftsministerin plötzlich alles besser oder anders machen?“, kann Rafalt die durchwegs positive Resonanz auf die Bestellung von Beatrix Karl zur Nachfolgerin von Johannes Hahn nicht verstehen.
 
„Die ÖVP blockiert seit Jahrzehnten alle Reformen, die das österreichische Bildungssystem aus der Krise bringen könnten. Sie hält nach wie vor an Studiengebühren fest, fordert Zugangshürden an österreichischen Universitäten und dreht – wenn es um die Bildung zukünftigen Generationen geht – jeden Euro zweimal um. Die Bildungspolitik der ÖVP verdient diesen Namen nicht.“
 
„Es wird schwer für Karl, sich in ihren eigenen Reihen durchzusetzen. Vermutlich will sie das aber auch gar nicht. Daher fordern wir ein rasches, radikales Umdenken im Wissenschaftsministerium und solidarisieren uns an dieser Stelle einmal mehr mit den Forderungen der protestierenden Studierenden an Österreichs Universitäten. Neben einer großen Reform im Wissenschaftsbereich bedarf es wohl auch zusätzlicher finanzieller Mittel“, schließt Rafalt mit einem dringenden Appell in Richtung der neuen Wissenschaftsministerin Karl und Finanzminister Pröll.


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